Verhandlungen im Libanon Konflikt: Waffenruhe heißt, dass weniger geschossen wird
Vor neuen Verhandlungen mit Israel herrscht im Libanon eine fragile Waffenruhe. US Präsident Donald Trump setzt darauf, dass die Lage ruhig bleibt, damit seine Vereinbarung mit Iran nicht gefährdet wird.
Im Libanon sind wieder Familien in Richtung Süden unterwegs, um zu prüfen, ob ihre Häuser noch stehen. Seit Ende 2024 gab es immer wieder vereinbarte Waffenruhen zwischen Israel und dem Libanon, doch sie wurden selten eingehalten. Trump sagte mit Blick auf die Lage, Waffenruhe bedeute in dieser Region, dass weniger geschossen werde als sonst.
Die Hisbollah bekennt sich zwar zur aktuellen Waffenruhe, lehnt aber die Präsenz israelischer Soldaten ab. Israels Regierung betont dagegen, dass ein Rückzug nicht vorgesehen sei. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden seit Anfang März mehr als 4100 Menschen im Libanon durch israelische Angriffe getötet. Eine neue Gesprächsrunde zwischen Israel und dem Libanon ist in Washington geplant.
