Nieder mit dem Regime: Terror, Krieg und Fußball prallen aufeinander: Iranische Fans zwischen den Fronten beim WM Auftakt
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Nieder mit dem Regime: Terror, Krieg und Fußball prallen aufeinander: Iranische Fans zwischen den Fronten beim WM Auftakt

Das erste WM Spiel des Iran in den USA, Kanada und Mexiko ist von Protesten, Buhrufen und Jubel begleitet worden und machte die Spannungen innerhalb der iranischen Diaspora deutlich. Vor dem SoFi Stadium in Los Angeles demonstrierten mehrere Dutzend Menschen gegen die iranische Regierung und gegen die Nationalelf, die sie als Teil des Machtapparats sehen. Im Stadion wurden die Nationalhymne und Spieleraktionen sowohl mit Applaus als auch mit Pfiffen und Buhrufen aufgenommen.

Die Partie gegen Neuseeland endete 2 zu 2. Während iranische Fans das Team unterstützten, blieben Regimegegner teils demonstrativ sitzen oder reagierten auf Treffer des Gegners mit Jubel. Auch unter den Zuschauern kam es zu Beschimpfungen zwischen Anhängern und Gegnern des Regimes. Mannschaftskapitän Mehdi Taremi betonte vor dem Spiel, die Mannschaft wolle das iranische Volk vereinen und halte sich aus der Politik heraus.

Die Begegnung fand vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen Iran und einem Gastgeberland der WM statt. Bereits vor dem Turnier hatten Visumsverzögerungen, Einreisebeschränkungen und Reiseverbote die iranische Mannschaft belastet.

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