Forscher warnen: 7 Millionen Bitcoin sind gefährdet
Eine aktuelle Analyse der Krypto Börse Coinbase warnt, dass rund sieben Millionen Bitcoin durch Quantencomputer potenziell gefährdet sein könnten. Nach Einschätzung der Autoren betrifft das vor allem Bestände auf Adressen, deren öffentliche Schlüssel bereits sichtbar sind und die bei ausreichendem technologischen Fortschritt angreifbar werden könnten.
Als besonders exponiert gelten rund 1,7 Millionen Bitcoin auf sogenannten Pay to Public Key Adressen. Weitere etwa fünf Millionen Bitcoin werden wegen wiederverwendeter Adressen als potenziell gefährdet eingestuft. Diese Bestände sollen überwiegend aktiven Marktteilnehmern gehören. Der Bericht verweist außerdem auf große Cold Wallets bekannter Krypto Börsen, nennt aber keine Namen.
Coinbase spricht sich nicht für eine konkrete Lösung aus, nennt aber als Optionen feste Fristen für den Umstieg auf quantensichere Verfahren, das Einfrieren nicht migrierter Bitcoin oder Modelle, bei denen die Eigentümer selbst entscheiden. Zugleich stellt die Analyse klar, dass derzeit kein Quantencomputer existiert, der die Kryptografie von Bitcoin brechen kann. Trotzdem empfehlen die Autoren, die technische Vorbereitung auf eine spätere Migration bereits jetzt zu beginnen.
