Ausschreitungen in Belfast: Politiker warnen vor Hass und Spaltung
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Ausschreitungen in Belfast: Politiker warnen vor Hass und Spaltung

Nach einem Messerangriff in Belfast ist es zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Vermummte zündeten einen Bus, mehrere Autos und Mülleimer an. Später brannten auch Wohnhäuser, viele Geschäfte schlossen bereits am Nachmittag. Anwohnerin Helen Williamson sagte, sie habe so etwas in 28 Jahren in der Stadt noch nicht erlebt.

Die nordirische Polizei meldete mehrere Gewaltherde bis in die Nacht hinein. Auch in anderen Städten kam es zu Protesten, unter anderem vor dem Londoner Parlament und in Southampton vor einer Flüchtlingsunterkunft. Nach dem Angriff, bei dem ein sudanesischer Tatverdächtiger festgenommen wurde, hatten unter anderem Steven Yaxley Lennon, besser bekannt als Tommy Robinson, und weitere Rechtsextreme zu Protesten aufgerufen.

Mehrere Politiker warnten davor, die Tat für Hass und Spaltung zu nutzen. Gerry Carroll sprach von Menschen, die Spaltung und Hass schüren wollten. Arlene Foster nannte die Ausschreitungen falsch und kontraproduktiv. Nila McAllister sagte, der Messerangriff werde gezielt missbraucht.

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