OpenAI plant nun auch offiziell einen Börsengang
OpenAI hat vertraulich die Unterlagen für einen Börsengang eingereicht und kann damit die Vorbereitungen ohne sofortige Offenlegung von Geschäftsberichten beginnen. Der Schritt steht vor allem im Zusammenhang mit den hohen Kosten für die Entwicklung künftiger Modelle.
Im März hatte das Unternehmen noch eine Finanzierungsrunde über 122 Milliarden US Dollar abgeschlossen. Prognosen des Wall Street Journal zufolge könnte OpenAI im Jahr 2028 allein für Rechenleistung eine Summe in dieser Größenordnung ausgeben. Finanzchefin Sarah Friar äußerte bereits Zweifel, ob die Einnahmen die Kosten für neue Rechenzentren decken können.
Für 2028 rechnet das Management mit einem Verlust von 85 Milliarden US Dollar. Ein positiver Cashflow wird intern erst für 2030 erwartet.
