Arabische Staaten sorgen sich vor Einmischung der Huthi Miliz
Die arabischen Nachbarstaaten verfolgen die neue Eskalation im Krieg zwischen Israel und Iran mit großer Sorge. Besonders beunruhigt sie die Drohung der Huthi Miliz im Jemen, die Einfahrt zum Roten Meer zu blockieren.
In Jordanien drangen erneut Raketen in den Luftraum ein, Trümmerteile gingen unter anderem in Irbid nieder. Die jordanische Regierung erklärte, das Staatsgebiet und der Himmel über Jordanien dürften nicht zu einem Schlachtfeld werden. Irak und Syrien sperrten vorübergehend ihren Luftraum, im Irak erklärte eine mit dem Iran verbündete schiitische Miliz ihre Kampfbereitschaft.
Die Huthi bekannten sich zu einem Raketenangriff auf Israel und kündigten an, die Meerenge Bab al Mandab sowie die Zufahrt zum Roten Meer und zum Suezkanal für Schiffe mit Bezug zu Israel zu blockieren. Auch am Golf wächst die Sorge vor neuen Angriffen. Katar leitete vorsorglich alternative Flugrouten für den Luftverkehr ein.
