Merkel zum Nationalismus: Das endet nicht gut
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Merkel zum Nationalismus: Das endet nicht gut

Angela Merkel hat in einem Interview über Donald Trump, die AfD, die Wehrpflicht und den Zustand der politischen Debatte gesprochen. Sie sagte, Trumps Politik sei von einem Denken geprägt, bei dem nur einer gewinnen könne, und nannte die Berücksichtigung der Interessen der Tech Industrie durch die Trump Administration deutlich enger und klarer als früher.

Zur AfD erklärte Merkel, ihre Entscheidung von 2015 zur Aufnahme vieler Geflüchteter habe mit dazu beigetragen, dass die Umfragewerte der Partei wieder gestiegen seien. Zugleich verteidigte sie die damalige humanitäre Entscheidung und warnte vor wachsendem Nationalismus in Europa. Der Blick gehe wieder stärker nach innen, sagte sie, und Unterschiede zu anderen würden zunehmend als entscheidend für das eigene Wohlbefinden gesehen. Das dürfe man nicht zulassen, denn das ende nicht gut.

Auch bei der Wehrpflicht äußerte sich Merkel skeptisch und verwies auf Fragen der Wehrgerechtigkeit. Die europäischen Nato Staaten hätten zudem in den vergangenen Jahren nicht genug für die Aufrüstung getan. Die 2014 zugesagten zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung seien nicht schnell genug erreicht worden.

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