100 Tage Iran Krieg und die Wende von Kanzler Friedrich Merz
Friedrich Merz reagierte zunächst zurückhaltend auf die Angriffe der USA und Israels auf den Iran vom 28. Februar 2026 und vermied eine klare völkerrechtliche Verurteilung. Stattdessen sprach er von einem Terrorregime in Teheran und betonte, die USA und Israel hätten gute Gründe für ihr Vorgehen. Das löste in Deutschland Kritik aus, auch von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier und Menschenrechtsorganisationen.
Nach seiner Reise nach Washington verschärfte sich die Debatte weiter. Merz geriet auch innenpolitisch unter Druck, während die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs Deutschland belasteten und die Zustimmungswerte für die Regierung sanken. Später änderte Merz seinen Ton und erklärte, die USA hätten im Iran Krieg keine überzeugende Strategie. Er sprach von einer Demütigung der USA durch die iranische Führung.
US Präsident Donald Trump reagierte verärgert und warf Merz Ahnungslosigkeit vor. Zugleich kündigte die US Seite Maßnahmen wie einen Abzug von Soldaten aus Deutschland und mögliche neue Zölle an. In Deutschland fand Merz mit seiner kritischeren Haltung zur US Politik mehr Zustimmung, doch das Verhältnis zu Washington blieb belastet.
