Mittelstand warnt vor Reformen jetzt: Sonst geht der Osten an die Extremisten
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Mittelstand warnt vor Reformen jetzt: Sonst geht der Osten an die Extremisten

Der Mittelstand BVMW warnt davor, die angekündigten Wirtschafts und Sozialreformen weiter zu verzögern. Besonders in den neuen Bundesländern sei die wirtschaftliche Lage vielerorts ernst, was nach Ansicht des Verbands zu einer stärkeren Unterstützung politischer Extreme geführt habe.

Bundesgeschäftsführer Christoph Ahlhaus sagte, echte Reformen mit spürbaren Verbesserungen im Alltag seien das beste Mittel gegen Extremismus. Das Ausweichen vor den eigentlichen Problemen müsse enden. Ostdeutschland habe in den vergangenen Jahrzehnten gezeigt, dass Menschen und Unternehmen mit tiefgreifenden Umbrüchen umgehen und neue Chancen ergreifen können.

Der Verband betont zudem die Bedeutung des Mittelstands für die ostdeutsche Wirtschaft. Familienunternehmen, Handwerksbetriebe, industrielle Mittelständler und innovative Unternehmen sicherten Wertschöpfung, Ausbildung und Stabilität. Ostdeutschland sei zudem in Bereichen wie Mikroelektronik, Halbleiter, Wasserstoff, Batterietechnologien und industrieller Digitalisierung ein Standort mit großem Potenzial.

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