Westjordanland: Beduinendorf Khan al Ahmar vor der Räumung
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Westjordanland: Beduinendorf Khan al Ahmar vor der Räumung

Israel will das Beduinendorf Khan al Ahmar im Westjordanland seit Jahren räumen. Ein Urteil des Obersten Gerichtshofs erlaubt den Abriss, doch internationaler Druck hatte die Umsetzung bisher verhindert. Seit dem 7. Oktober 2023 bleiben die Solidaritätsbesuche aus, und die Bewohner rechnen nun täglich mit dem Einsatz von Baggern.

Der Dorfälteste Eid Khamis Swailm Jahlin spricht von zunehmenden Angriffen durch jüdische Siedler in der Nähe. Zugleich verweist er auf die Bedeutung des Ortes für die beduinischen Familien, die dort seit Jahrzehnten leben. Khan al Ahmar liegt rund 14 Kilometer östlich von Jerusalem und gilt als wichtiger Standort zwischen Jerusalem und dem Toten Meer.

Die Menschenrechtsorganisation B’Tselem warnt vor den Folgen einer Räumung. Khan al Ahmar sei ein symbolischer Ort für die Kontrolle und Aufteilung des Westjordanlands. Im Dorf gibt es eine Schule, eine Moschee und ein Gesundheitszentrum.

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