Projekt Agorá: BIZ testet tokenisierte Zahlungen
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sieht Fortschritte bei der Abwicklung grenzüberschreitender Zahlungen über tokenisierte Systeme. Im Rahmen des Projekts Agorá habe ein gemeinsamer Prototyp gezeigt, dass atomare Abwicklungen technisch möglich sind. Dabei wird eine Transaktion nur vollständig oder gar nicht ausgeführt, was Risiken im internationalen Zahlungsverkehr verringern soll.
An dem Projekt arbeiten neben der BIZ und dem Institute of International Finance mehrere Zentralbanken sowie mehr als 40 Finanzunternehmen zusammen. Beteiligt sind unter anderem die Notenbanken aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Japan, Südkorea, Mexiko und der Schweiz. Die Bank of Canada soll künftig hinzukommen.
Die BIZ sieht zudem Potenzial für programmierbare Zahlungen, durchgängige Verfügbarkeit sowie Anwendungen gegen Geldwäsche und Betrug. Als nächster Schritt sind Tests mit realen Werten und ausgewählten Währungen geplant.
