Tarifverhandlungen: IG Metall lehnt Angebot ab, Warnstreiks drohen
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Tarifverhandlungen: IG Metall lehnt Angebot ab, Warnstreiks drohen

Die IG Metall hat in der laufenden Tarifrunde für die Metall und Elektroindustrie ein erstes Angebot der Arbeitgeber abgelehnt. Nach Angaben der Gewerkschaft setzt es zu spät ein, fällt zu niedrig aus und hat eine zu lange Laufzeit.

Nach der zweiten Verhandlungsrunde zeichnen sich Warnstreiks ab. Nach Ende der Friedenspflicht sind sie ab Sonntag möglich, in Nordrhein Westfalen soll die Tarifkommission am Samstag darüber entscheiden. Auch in Niedersachsen, Bayern und Baden Württemberg gingen die Tarifparteien ohne Annäherung auseinander.

Das Angebot der Arbeitgeber sieht nach acht Monaten ohne Erhöhung eine Einmalzahlung von einem Prozent des Jahresbruttoentgelts im Juli 2027 und eine dauerhafte Tariferhöhung von 1,3 Prozent im Juli 2028 vor. Die Laufzeit des Vertrags soll bis Ende 2028 reichen. Die IG Metall fordert dagegen fünf Prozent mehr Geld ab November bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

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