Eklat nach Mao Kommentar: China verbannt Real Madrid und Kylian Mbappé aus dem TV
China hat die Übertragung von Spielen von Real Madrid und Kylian Mbappé im staatlichen Fernsehen gestoppt. Hintergrund ist ein Kommentar des französischen Fußballers in einem im Internet verbreiteten Video über Staatsgründer Mao Zedong. Darin bezeichnete Mbappé ein Meme mit seinem auf Maos Gesicht montierten Porträt als das lustigste, das er je gesehen habe.
In Reaktion darauf kündigten die chinesischen Sponsoren Dongpeng und Mengniu ihre Verträge mit dem Weltmeister von 2018. Mbappé entschuldigte sich später für die Äußerung und sprach von einem unüberlegten Kommentar. Er erklärte, ihm sei klar, dass seine Worte viele Menschen in China und in chinesischen Gemeinschaften weltweit verletzt hätten.
Auch der Präsident der spanischen Liga, Javier Tebas, soll sich an den chinesischen Staatssender gewandt und Mbappés Verhalten verurteilt haben. Die China Media Group machte deutlich, dass ohne eine formelle Entschuldigung nichts weiter besprochen werde. Zudem erklärte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums, dass Worte und Taten, die die Gefühle des chinesischen Volkes verletzten, auf Ablehnung stießen.
