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Waffenruhe in ukrainischer Stadt Oleschky tritt in Kraft

In der russisch besetzten südukrainischen Stadt Oleschky ist nach Vermittlungsbemühungen von Papst Leo XIV. und Melania Trump eine örtlich begrenzte Waffenruhe in Kraft getreten. Moskau und Kyjiw bekennen sich zu der seit 3.00 Uhr geltenden Feuerpause, die humanitäre Hilfe für eingeschlossene Zivilisten ermöglichen soll.

Benötigt werden vor allem Lebensmittel, Wasser und Medikamente. Für Menschen, die die rundum verminte Frontstadt verlassen wollen, sind sichere Korridore vorgesehen. Oleschky liegt am Ufer des Dnipro in der Region Cherson und ist seit 2022 von Russland besetzt.

Nach US Angaben leben dort noch etwa 1700 bis 2000 Menschen, darunter viele Kinder. Zugleich gingen die Kämpfe in anderen Regionen weiter. Bei einem russischen Angriff auf Kyjiw wurde eine wichtige Brücke über den Dnipro beschädigt, außerdem trafen die Angriffe Infrastruktur der Metro. In der südukrainischen Region Saporischschja wurde bei einem Drohnenangriff auf einen Bus mindestens ein Mensch getötet, 30 weitere wurden verletzt.

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