Stubb und Störe sprechen mit Putin
Finnlands Präsident Alexander Stubb und Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Störe haben auf eigene Initiative mit Kremlchef Wladimir Putin telefoniert. Das teilten beide Länder mit, das russische Präsidialamt bestätigte das Gespräch. Nach Angaben der Politiker ging es darum, Putin direkt Botschaften zu künftigen Verhandlungen zu übermitteln, die zu einem Ende des Krieges beitragen sollen.
Das Telefonat dauerte 90 Minuten und bezog sich auch auf das geplante Treffen in Abu Dhabi. Dabei sollten in der ersten Novemberhälfte Fragen der Sicherheit Russlands und der Ukraine nach dem Ende der Kampfhandlungen besprochen werden. Stubb und Störe betonten, sie hätten sich vorab mit der Ukraine abgestimmt und stünden klar an Kiews Seite. Nach dem Gespräch mit Putin sprachen beide auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.
Putin erklärte, für einen Frieden müssten auch Russlands Interessen berücksichtigt werden. Aus Dänemark kam Kritik an der Initiative, Ministerpräsidentin Mette Frederiksen äußerte sich sehr skeptisch.
