Audi investiert in Amerika, Neckarsulm sorgt sich
Audi plant ein neues Werk in den USA, zugleich bleibt die Zukunft des Standorts Neckarsulm offen. Dort soll die Produktion der Modelle A5 und A6 Ende 2033 auslaufen, neue Nachfolgemodelle hat der Konzern bislang nicht zugesagt.
Für Verunsicherung sorgt auch der Auftritt von Firmenchef Gernot Döllner bei einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump. Beschäftigte, Betriebsrat und politische Vertreter kritisieren das scharf. Audi hat sich in seinen Leitlinien politische Neutralität auferlegt, soll für den Auftritt aber eine Ausnahme genehmigt haben. Zu möglichen Folgen für die deutschen Standorte fordert die Politik klare Aussagen. Neckarsulm ist für Audi ein wichtiger Standort, zugleich aber einer der sogenannten Wackelkandidaten.
