Weltweiter Windausbau verliert Tempo, bleibt aber auf Rekordkurs
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Weltweiter Windausbau verliert Tempo, bleibt aber auf Rekordkurs

Der weltweite Ausbau der Windkraft hat im ersten Halbjahr 2026 an Tempo verloren, bleibt aber auf Rekordkurs. Von Januar bis Juni wurden Windkraftanlagen mit zusammen 58,9 Gigawatt neu installiert, 18 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Nach Angaben der World Wind Energy Association lag der Zubau damit dennoch über dem Niveau der ersten Halbjahre 2024, 2023 und 2022.

Ende Juni 2026 erreichte die weltweit installierte Windkraftleistung rund 1407 Gigawatt, nach 1248 Gigawatt ein Jahr zuvor. Damit legte die Leistung innerhalb von zwölf Monaten netto um etwa 159 Gigawatt zu. Für das erste Halbjahr meldete die WWEA ein Wachstum von 4,4 Prozent, nach 6,1 Prozent im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

China prägte die Entwicklung weiter stark. Das Land installierte 38,7 Gigawatt und damit rund zwei Drittel des weltweiten Zubaus. Außerhalb Chinas erreichten nur die USA, Deutschland und Indien mehr als einen Gigawatt. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet die WWEA einen Zubau von rund 173 Gigawatt.

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