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Steinmeiers Staatsbesuch in China: Wirtschaft und Diplomatie

Bundespräsident Frank Walter Steinmeier reist für mehrere Tage nach China und will sich vor Ort ein eigenes Bild von den Beziehungen zwischen Deutschland und China machen. Zum Abschluss seines Aufenthalts trifft er in Peking die chinesische Führung. Die Reise fällt in eine Phase, in der sich das Verhältnis zwischen China, Europa und Deutschland spürbar verändert hat.

Im Mittelpunkt stehen wirtschaftliche und diplomatische Fragen. China bleibt für deutsche Auto und Maschinenbauer sowie die Chemieindustrie ein wichtiger Markt, zugleich geraten europäische Hersteller durch staatlich gestützte Überkapazitäten unter Druck. Deutschland und Europa suchen daher verstärkt nach alternativen Partnerschaften.

Begleitet wird der Bundespräsident von Vertretern aus Kultur, Politik und Wissenschaft. Menschenrechte dürften bei den Gesprächen nach Einschätzung von Experten eine geringere Rolle spielen, während die Ukraine und Chinas Verhältnis zu Russland stärker zur Sprache kommen könnten. Steinmeier will in Peking mit Staatspräsident Xi Jinping, Ministerpräsident Li Qiang und dem Vorsitzenden des Nationalen Volkskongresses Zhao Leji sprechen.

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