Audi kündigt Milliardeninvestition in den USA an
Audi will in den USA vier Milliarden Dollar in ein Werk investieren. Präsident Donald Trump kündigte an, dass dort jährlich rund 200000 Fahrzeuge vom Band laufen sollen. Audi Chef Gernot Döllner bestätigte die Pläne und erklärte, das Unternehmen wolle in Macon, Georgia, seine größten und hochwertigsten SUVs produzieren. Die Investition sei langfristig angelegt, weil Audi an den amerikanischen Markt glaube.
Der Baubeginn ist für das kommende Jahr vorgesehen, die Produktion soll Anfang der 2030er Jahre starten. Nach Angaben des Unternehmens könnten dabei rund 4500 Arbeitsplätze entstehen. Zudem plant Audi, in South Carolina jährlich 25000 Fahrzeuge zu bauen, auch für den Export. Volkswagen Chef Oliver Blume bezeichnete Nordamerika als wichtigen Teil des Zukunftsplans.
In Deutschland gibt es zugleich Kritik an den Plänen. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies sieht Chancen, warnt aber vor Nachteilen für die deutschen Werke. Auch die IG Metall fordert verbindliche Perspektiven für die Beschäftigten an allen Standorten.
