Krypto Skandal: Javier Milei gewinnt und wettert auf X
Argentiniens Bundesjustiz hat das strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen Präsident Javier Milei und seine Schwester Karina Milei im Zusammenhang mit dem Krypto Skandal um den Memecoin LIBRA eingestellt. Bundesrichter Marcelo Martínez de Giorgi wies die Klage ab, weil die Ermittlungsbehörden keine Belege für betrügerische Absichten oder eine gezielte Täuschung durch Milei fanden.
Milei hatte im vergangenen Jahr auf X für den Token geworben, der angeblich der Finanzierung von Start ups dienen sollte. Nach einer starken Kurssteigerung bis auf 4,55 US Dollar löschte er den Beitrag, kurz darauf brach der Markt ein. Nach Angaben des Analysehauses Nansen beliefen sich die Verluste von 86 Prozent der beteiligten Händler auf insgesamt 251 Millionen US Dollar.
Nach der Entscheidung meldete sich Milei auf X wütend zu Wort. Er sprach von Lügen, Verleumdungen und Beleidigungen gegen seine Person und warf politischen Gegnern sowie Medienschaffenden vor, eine politische Operation gegen ihn betrieben zu haben.
