PHP Sicherheitslücke: Digitalminister sieht keine Hinweise auf Cyberangriffe
Beim Bund gibt es nach Angaben von Digitalminister Karsten Wildberger bisher keine Hinweise darauf, dass Webseiten oder IT Infrastruktur durch die PHP Sicherheitslücke betroffen sind. Mehrere Seiten von Bundesministerien waren am Mittwoch vorsorglich vom Netz genommen worden. Wildberger sagte, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und das zentrale IT Dienstleistungsunternehmen des Bundes hätten sehr schnell reagiert.
Die weltweite Sicherheitslücke in der Programmiersprache PHP hat die IT Welt weiter in Aufruhr versetzt. Experten und Behörden warnen vor akuter Gefahr, weil Angreifer weiter nach ungeschützten Servern suchen. Die PHP Foundation rief Nutzer auf, umgehend ein Sicherheits Update zu installieren. Nach Angaben der Cybersicherheitsfirma Cloudflare ging die Zahl der Angriffsversuche binnen kurzer Zeit in die Millionen. Viele Webseiten wurden vorsorglich abgeschaltet, inzwischen sind viele wieder online.
