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Westbalkan Gipfel mit Kanzler Merz berät über EU Annäherung

Beim Westbalkan Gipfel in Montenegro haben Bundeskanzler Friedrich Merz und die Regierungschefs der Region über die EU Annäherung beraten. Merz sagte, Montenegro habe seinen Beitrittsvertrag fast fertig und die EU treibe die Erweiterung der sechs Westbalkan Staaten nach einer längeren Flaute wieder ernsthaft voran.

Der montenegrinische Ministerpräsident Milojko Spajic forderte, die EU müsse dem Westbalkan mit derselben Klarheit begegnen wie der Ukraine. Die EU Kommission will voraussichtlich in der kommenden Woche einen Zeitplan für Beitritte und Verhandlungen mit Montenegro, Serbien, Kosovo, Albanien, Nordmazedonien und Bosnien Herzegowina vorlegen. Vorgesehen ist auch, Bewerber schrittweise in den EU Binnenmarkt einzubinden.

In Nordmazedonien und Serbien gelten die Aussichten auf schnelle Fortschritte als gering. Albanien bleibt zwar ein aussichtsreicher Kandidat, wird aber von Protesten gegen die Regierung gebremst. Merz warnte zugleich davor, dass der Westbalkan zu einem Ort werden dürfe, an dem große Mächte um Einfluss ringen.

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