Zwölf Migranten sterben bei zwei Bootsunglücken in der Ägäis
Vor den griechischen Inseln Samos und Lesbos sind binnen weniger Stunden zwei Boote mit Migranten verunglückt. Dabei kamen nach Angaben der Behörden mindestens zwölf Menschen ums Leben, darunter auch ein Säugling.
Vor Samos sank am Morgen ein Boot, sechs Menschen wurden nur noch tot geborgen. Vierzehn weitere Passagiere konnten gerettet werden. Vor Lesbos kollidierte in der Nacht ein Schnellboot mit Migranten an Bord mit einem Schiff der Küstenwache. Auch dabei starben sechs Menschen, acht wurden gerettet.
Ein türkischer Passagier wurde als mutmaßlicher Schleuser festgenommen. Der genaue Unfallhergang soll untersucht werden.
