Bereich war gesperrt: Drei Menschen sterben bei Lawinenunglück in den Anden
Bei einer Schneelawine in den Anden von Chile sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, vier weitere wurden verletzt. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde Senapred handelte es sich um einen unerlaubten Ausflug. Die Betroffenen sollen Medienberichten zufolge chilenische Staatsbürger sein.
Das Unglück ereignete sich auf rund 2800 Metern Höhe nahe dem Skigebiet Portillo, rund 150 Kilometer nordöstlich von Santiago de Chile an der Grenze zu Argentinien. Die nationale Polizei teilte mit, dass die sieben Menschen von der Lawine in eine Lagune gezogen wurden. Nach Angaben des Bürgermeisters von Los Andes, Manuel Rivera, hielten sich die Besucher trotz Warnungen in einem gesperrten Bereich auf. Rivera sprach von menschlicher Nachlässigkeit.
