Alarm: Waldbrände in Indonesien verbreiten giftigen Smog
Für die gesamte südliche Region der ASEAN Staaten gilt Alarmstufe Drei. Das Meteorologische Zentrum des Staatenbundes in Singapur hat die höchste Warnstufe wegen eines hohen Risikos durch schweren grenzüberschreitenden Dunst verhängt. Auch die Philippinen wollen das Thema Smog bei mehreren Treffen vor dem ASEAN Gipfel im November in Manila ansprechen.
Indonesien kämpft seit Monaten gegen riesige Wald und Buschbrände, die bereits hunderttausende Hektar Vegetation zerstört haben. Zehntausende Helfer sind im Einsatz, vier Einsatzkräfte kamen bislang ums Leben. Die Feuer verursachen starke Luftverschmutzung in Malaysia, Singapur, den Philippinen und Osttimor. Schulen bleiben geschlossen, Flüge werden gestrichen, viele Menschen leiden unter Atemwegsproblemen.
Als Ursache gelten neben der Trockenzeit und dem Klimaphänomen El Niño auch illegale Brandrodungen. Singapur warf sieben Unternehmen in Indonesien vor, Brände vorsätzlich gelegt zu haben. Es handelt sich dabei vor allem um Holzlieferanten, die auf Sumatra Regenwald roden.
