EU Regeln: Berlin und Paris wollen das Verbrenner Aus aufweichen
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EU Regeln: Berlin und Paris wollen das Verbrenner Aus aufweichen

Deutschland und Frankreich haben sich auf eine gemeinsame Position zum Verbrenner Aus in der EU verständigt. Bundeskanzler Friedrich Merz sprach in Brüssel von einer guten Entscheidung nach intensiven Verhandlungen und sagte, das Verbrenner Aus sei damit Geschichte.

Auch Bundesumweltminister Carsten Schneider stellt sich hinter die Einigung. Nach seiner Darstellung würde sie das bisher geplante faktische Verbot von Verbrennungsmotoren für Neuwagen ab 2035 aufweichen und den Autoherstellern mehr Spielraum bei den CO2 Grenzwerten geben. Zugleich solle die Wertschöpfung in Deutschland und Europa bleiben.

Schneider will europäische Autobauer bei Förderprogrammen bevorzugen und erwartet von Unternehmen Investitionen sowie Jobgarantien in Deutschland. Die Grünen kritisieren die Pläne hingegen als riskant für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Autoindustrie. Auch die Umweltorganisation T&E Deutschland warnt vor einem historischen Fehler. Bevor die Regelung greift, müssen beide Staaten ihren Vorschlag noch in der EU durchsetzen.

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