Gefährliche Mutproben: Bundesrat fordert mehr Schutz für Minderjährige im Netz
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Gefährliche Mutproben: Bundesrat fordert mehr Schutz für Minderjährige im Netz

Der Bundesrat fordert mehr Schutz von Kindern und Jugendlichen vor gefährlichen Mutproben im Netz. Auf Initiative von Mecklenburg Vorpommern und Niedersachsen fasste die Länderkammer eine Entschließung, die eine Änderung des Strafrechts verlangt. Künftig soll es strafbar sein, Minderjährige über digitale Medien gezielt dazu zu verleiten, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst schwer zu schädigen. Auch Aufrufe zu solchen Handlungen im Rahmen einer Challenge sollen erfasst werden.

Auslöser sind Fälle von sogenannten Blackout Challenges, bei denen Jugendliche sich bis zur Ohnmacht würgen. In einem Fall im Landkreis Ludwigslust Parchim verlor ein 12 jähriger Junge das Bewusstsein und musste ins Krankenhaus gebracht werden. In Stralsund hatte eine Mutter Anzeige erstattet, nachdem ihre minderjährigen Kinder nach ihren Angaben gewürgt worden sein sollen. Der Bundesrat sieht im geltenden Strafrecht keinen ausreichenden Schutz und verweist auf die Verbreitung solcher Inhalte über soziale Medien.

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