Silber erholt sich nach Inflationsschock, Dollar und Renditen geben nach
Silber hat sich am Donnerstag nach dem kräftigen Kursrückgang vom Vortag etwas erholt. Belastend wirkten zwar weiterhin hohe Inflationssignale aus den USA, doch der Dollar und die Renditen langfristiger US Staatsanleihen gaben nach. Das verbesserte kurzfristig das Umfeld für das unverzinste Edelmetall.
Der Silberpreis bewegte sich wieder über 56 US Dollar je Feinunze und zeitweise in Richtung 57 US Dollar. Zuvor war der Kurs nach den US Preisdaten deutlich gefallen und hatte zeitweise bei rund 55 US Dollar gelegen. Die Erholung gilt jedoch vorerst nur als Gegenbewegung innerhalb des jüngsten Abwärtstrends.
Zusätzlichen Halt erhielt Silber durch die Entwicklung am Goldmarkt, wo die Nachfrage nach sicheren Anlagen zunahm. Zugleich bleibt die Lage fragil, weil die Inflationsrisiken und die schwächere Industrienachfrage die Zuversicht begrenzen.
