Machtkampf mit Selenskyj: Für Klitschko war es nie so eng wie jetzt
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Machtkampf mit Selenskyj: Für Klitschko war es nie so eng wie jetzt

In Kiew wächst der Druck auf Bürgermeister Vitali Klitschko. Für Samstag sind Proteste gegen ihn angekündigt, während Präsident Wolodymyr Selenskyj den öffentlichen Unmut nach Einschätzung von Beobachtern nutzen könnte, um den Bürgermeister teilweise zu entmachten. Klitschko führt die Hauptstadt seit 2014, der Konflikt mit Selenskyj dauert seit dessen Amtsantritt an.

Im Zentrum der Kritik steht Klitschkos Umgang mit der Lage in der von russischen Angriffen und schwierigen Winterbedingungen geprägten Stadt. In der Werchowna Rada war er kürzlich vorgeladen worden, um sich zur Vorbereitung Kiews auf den Winter zu äußern. Er warf der Zentralregierung vor, die Stadt zu behindern, während Selenskyj Kiew zuvor als schlechter vorbereitet beschrieben hatte.

Hinzu kommen Vorwürfe wegen fehlender Infrastruktur, darunter Luftschutzräume und Schutzräume für die Bevölkerung. In Kiew besteht zugleich eine komplexe Verwaltungsstruktur mit Stadtverwaltung, Militärverwaltung und vom Präsidenten bestimmten Positionen, die den Machtkampf zusätzlich verschärft.

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