Sorge vor Spionage: Slowakei erneuert Militärkontakte mit Russland
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Sorge vor Spionage: Slowakei erneuert Militärkontakte mit Russland

Die Slowakei hat ihre Militärkontakte mit Russland wieder aufgenommen. Premierminister Robert Fico war als einziger Regierungschef eines EU Landes im Mai bei den Feiern zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Moskau und kündigte dort an, die gegenseitige Entsendung von Militärattachés wiederaufzunehmen.

Russland liefert der Slowakei weiter Öl und über Umwege auch Gas. Fico betonte in Moskau, er lehne einen neuen Eisernen Vorhang in Europa ab und wolle die Beziehungen zu Russland weiter ausbauen. Zwei slowakische Soldaten arbeiten bereits in Moskau, ein russischer Offizier soll nach Bratislava entsandt werden.

In der Opposition stößt das auf scharfe Kritik. Der Sicherheitsexperte Tomas Valasek warnte vor russischer Spionage und verwies auf frühere Fälle, in denen ein Militärattaché in Bratislava seine diplomatische Deckung missbraucht haben soll. Auch der deutsche Außenminister Johann Wadephul kritisierte die prorussische Linie der Regierung in Bratislava bei einem Besuch Ende September deutlich.

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