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DR Kongo: Kabila und seine Koalition mit M23 Rebellen

Joseph Kabila geht mit der Regierung von Präsident Felix Tshisekedi auf Konfrontation und übernimmt die Führung einer neuen politisch militärischen Bewegung namens Front für die Neugründung der Nation. Dem Bündnis gehören mehrere Rebellengruppen an, darunter die M23. Die neue Struktur folgt auf die Congo River Alliance, die mit der M23 verbündet war. Zu den führenden Köpfen zählen Corneille Nangaa, Bertrand Bisimwa und Sultani Makenga.

Ein Sprecher der FRN erklärte, die Bewegung wolle der Tyrannei in der Demokratischen Republik Kongo ein Ende setzen, notfalls auch mit Waffengewalt. Ein Funktionär der Regierungspartei UDPS bezeichnete die Gründung als Schande für das Land. Die Ankündigung fällt in eine Phase diplomatischer Bemühungen, die Kämpfe im Osten des Kongo zu beenden.

Gegen Kabila gibt es seit längerem Vorwürfe, den Aufstand unterstützt zu haben. Er weist das zurück. Im September 2025 verurteilte ihn ein Militärgericht in Abwesenheit zum Tode. Kabila lebte über Jahre im Exil und kehrte vor einigen Monaten nach Goma zurück, das von der M23 kontrolliert wird.

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