Katharina von Schnurbein wird neue Antisemitismusbeauftragte
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Katharina von Schnurbein wird neue Antisemitismusbeauftragte

Die Bundesregierung hat Katharina von Schnurbein zur neuen Antisemitismusbeauftragten berufen. Die 53 Jahre alte Politikwissenschaftlerin war bislang bei der EU Kommission für den Kampf gegen Antisemitismus und die Förderung jüdischen Lebens zuständig. Am 28. Oktober soll sie ihr Amt in Berlin antreten.

Von Schnurbein folgt auf Felix Klein, der Ende August nach acht Jahren im Amt als deutscher Botschafter zur OECD nach Paris gewechselt war. Die verzögerte Nachbesetzung hatte angesichts des zunehmenden Antisemitismus Kritik ausgelöst. Zuletzt war das Amt übergangsweise von Christoph de Vries wahrgenommen worden.

Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, begrüßte die Berufung und nannte von Schnurbein eine herausragende Besetzung. Auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt würdigte sie als Expertin im Kampf gegen Antisemitismus. Von Schnurbein sagte, sie blicke ihrer neuen Aufgabe mit großem Respekt und Gestaltungswillen entgegen.

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