Nord Stream: Ein legitimes militärisches Ziel für die Ukraine?
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Nord Stream: Ein legitimes militärisches Ziel für die Ukraine?

Der ukrainische Präsident Selenskyj weist eine staatliche Beteiligung an der Sprengung der Nord Stream Pipeline zurück. In der Ukraine halten viele die Gasleitung für ein legitimes Ziel im Verteidigungskampf gegen Russland.

Der ehemalige ukrainische Geheimdienstler Roman Tscherwinskyj, den deutsche Ermittler als Koordinator hinter der Sprengung von Nord Stream 2 sehen, wollte sich zu einer möglichen Beteiligung nicht eindeutig äußern. Er sagte jedoch, Serhij K. kenne er und dieser habe in seiner Einheit gedient. Aus seiner Sicht müsse sich der ukrainische Staat dazu nicht äußern.

Tscherwinskyj und andere in der Ukraine verweisen darauf, dass die Pipeline für den russischen Konzern Gazprom eine wichtige Einnahmequelle gewesen sei. Auch politisch wird die Sprengung teilweise ähnlich bewertet. In Kiew sorgt der Prozess in Hamburg dennoch für Sorge, weil er dem Ansehen der Ukraine schaden könnte. Unklar bleibt weiter, ob Selenskyj von der Operation wusste oder sie anordnete.

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