Silber unter Druck: Dollarstärke und Ölrisiken bremsen die Erholung
|

Silber unter Druck: Dollarstärke und Ölrisiken bremsen die Erholung

Silber gerät zum Wochenauftakt unter Druck, obwohl der Preis die Marke von 60 US Dollar verteidigt. Belastend wirken vor allem die Dollarstärke, steigende Energiepreise und neue Inflationssorgen. Auch die Eskalation am Golf stützt zwar grundsätzlich die Nachfrage nach sicheren Anlagen, verstärkt aber zugleich die Erwartung, dass die US Notenbank ihre Zinsen länger hoch halten könnte.

Am Montag notierte Silber zeitweise bei 60,43 US Dollar je Feinunze und damit leicht unter dem Vortag. Die Handelsspanne reichte bis 61,57 US Dollar. Für zusätzlichen Gegenwind sorgt, dass der US Dollar nahe an einem 18 Monats Hoch liegt und Rohstoffe dadurch für Käufer außerhalb des Dollarraums teurer werden.

Trotz der kurzfristigen Schwäche bleibt die längerfristige Lage angespannt. Das Silver Institute erwartet für 2026 das sechste jährliche Marktdefizit in Folge. Kurzfristig steht nun vor allem die US Inflationsentwicklung im Fokus, die die weitere Richtung am Silbermarkt prägen dürfte.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert