Ein Jahr brüchige Waffenruhe in Gaza: Der Krieg lässt uns nicht in Ruhe
Ein Jahr nach der Waffenruhe im Gazastreifen leben viele Menschen dort weiterhin unter schwierigen Bedingungen. Nach UN Angaben wohnen etwa 1,5 Millionen Menschen in Zelten oder Notunterkünften. Viele von ihnen sind auf Hilfsorganisationen angewiesen, weil sie kein Einkommen haben und sich nicht selbst versorgen können.
Auch die Versorgungslage bleibt angespannt. Lebensmittel sind zwar wieder verfügbar, aber teuer und knapp. Die Wasserinfrastruktur ist schwer beschädigt, Schulen arbeiten nur eingeschränkt, und das Gesundheitssystem kann viele Kranke und Verletzte nicht angemessen versorgen. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden wurden trotz der Waffenruhe im vergangenen Jahr mehr als 1.400 Palästinenser bei Angriffen getötet.
Zugleich ist der politische Stillstand groß. Der Gazastreifen ist weiter geteilt, Israel kontrolliert rund 60 Prozent des Gebiets, während die Hamas den anderen Teil hält. Viele Menschen hoffen vor allem auf Frieden und darauf, dass der Krieg endlich endet.
