Aufwachsen ohne Eltern: Wie Ehrenamtliche eine Lücke schließen
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Aufwachsen ohne Eltern: Wie Ehrenamtliche eine Lücke schließen

Kinder, die ohne Eltern aufwachsen, kennen Erwachsene oft vor allem als Betreuer, Erzieher oder Lehrer. Ein Kölner Verein vermittelt ihnen ehrenamtliche Wegbegleiter, die verlässlich bleiben und ihnen feste Bezugspersonen an die Seite stellen sollen.

Ein Beispiel ist der 14 Jahre alte David, der in einer betreuten Wohngruppe im Rheinisch Bergischen Kreis lebt. Seit zwei Jahren trifft er sich mindestens zweimal im Monat mit Katja aus Odenthal. Die 58 Jährige verbringt Zeit mit ihm beim Badminton, bei Spaziergängen oder mit Lego. Für David sind diese Treffen besondere Momente, weil er dann etwas nur mit einer Person unternimmt, die ausschließlich für ihn da ist.

Der Verein Ehrenamtliche Wegbegleitung Deutschland prüft und schult Interessierte in mehreren Schritten. Dazu gehören Gespräche, ein polizeiliches Führungszeugnis, Besuche zu Hause sowie Seminare und Schulungen. Ziel ist es, eine belastbare Beziehung zu schaffen und Kindern nach Erfahrungen mit Brüchen im Hilfesystem mehr Verlässlichkeit zu geben.

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