Ich hätte ihn bekommen müssen: Trump nennt Friedensnobelpreisvergabe schändlich
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Ich hätte ihn bekommen müssen: Trump nennt Friedensnobelpreisvergabe schändlich

US Präsident Donald Trump hat die Vergabe des Friedensnobelpreises an die frühere IStGH Richterin Navi Pillay scharf kritisiert. Vor Anhängern in Syracuse bezeichnete er die Entscheidung des Nobelkomitees in Oslo als schändlich und blamabel und sprach von einem unauslöschlichen Fleck auf Norwegen.

Das Nobelkomitee hatte Pillay am Freitag für ihren Einsatz für Menschenrechte und gegen Kriegsverbrechen ausgezeichnet. Die südafrikanische Juristin war früher Richterin am Internationalen Strafgerichtshof und UN Menschenrechtskommissarin. Sie leitete auch eine von der UNO eingesetzte Untersuchungskommission, die Israel im vergangenen Jahr Völkermord im Gazastreifen vorwarf.

Trump sagte zugleich, die von ihm repräsentierten USA hätten den Friedensnobelpreis erhalten müssen. Pillays Auszeichnung stieß in Israel auf scharfe Kritik. Kurz nach der Bekanntgabe verhängte die US Regierung neue Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof.

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