Krypto Steuern: Frankreich plant neue Regeln ab 2027
Frankreich will ab dem 1. Januar 2027 auch den Tausch von Kryptowährungen in an Fiatwährungen gekoppelte Stablecoins besteuern. Der Finanzausschuss der Nationalversammlung billigte dafür einen Änderungsantrag. Bislang konnten Anleger bei solchen Transaktionen Gewinne realisieren, ohne unmittelbar Steuern zahlen zu müssen.
Der Antrag stammt von dem Abgeordneten Nicolas Sansu, der die bisherige Regelung als Gesetzeslücke bezeichnet. Für die Berechnung steuerpflichtiger Gewinne soll der Anschaffungspreis der verkauften Token maßgeblich sein. Bei Käufen zu unterschiedlichen Kursen ist ein gewichteter Durchschnitt vorgesehen.
Ein weiterer Antrag sieht vor, dass realisierte Krypto Verluste zehn Jahre lang steuerlich vorgetragen werden können. Außerdem soll die Wegzugsbesteuerung auf nicht realisierte Krypto Gewinne ausgeweitet werden. Betroffen wären Steuerpflichtige, die ihren Wohnsitz ins Ausland verlegen und deren Haushalt Kryptowährungen im Wert von mehr als 800.000 Euro hält.
