Erschießung als Abschreckung: Hinrichtung im US Livestream, was steckt dahinter?
Die US Regierung plant die Hinrichtung des ehemaligen Militärpsychiaters Nidal Hasan live zu übertragen und stößt damit auf scharfe Kritik. Hasan hatte 2009 auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas 13 Menschen getötet und 32 weitere verletzt. 2013 wurde er zum Tode verurteilt. Die Tötung durch Soldaten mit Gewehren ist für den 3. Dezember vorgesehen.
Die geplante Übertragung wirft rechtliche und moralische Fragen auf. Unklar ist unter anderem, ob Altersgrenzen für Zuschauer gelten und auf welcher Plattform der Livestream laufen könnte. Menschenrechtler und Juristen sprechen von einer beispiellosen und entwürdigenden Entscheidung. Nach Angaben von Fachleuten wäre es die erste Militärhinrichtung in den USA seit 65 Jahren und die erste Exekution durch ein Erschießungskommando des US Militärs seit dem Zweiten Weltkrieg. US Präsident Donald Trump könnte die Live Übertragung noch untersagen.
