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Energie, Rüstung, Sozialsysteme: Finnland steht vor großen Problemen

Finnland steht vor einem harten Sparhaushalt und einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Vor der Wahl im April rückt die Debatte darüber in den Mittelpunkt, welche Dienstleistungen, Sozialleistungen und Renten besonders gekürzt werden sollen. Die Staatsverschuldung ist auf 90,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gestiegen, das Defizit dürfte 2026 bei 4,2 Prozent liegen.

Die Regierung will bis 2028 die von der EU geforderte Defizitgrenze von drei Prozent erreichen und hat sich für diese Legislaturperiode Einsparungen von rund neun Milliarden Euro vorgenommen. Ministerpräsident Petteri Orpo lehnt Steuererhöhungen ab, während Ökonomen größere Anpassungen für nötig halten.

Zusätzlicher Druck entsteht durch höhere Verteidigungsausgaben nach dem NATO Beitritt und gestiegene Energiekosten. Zugleich belastet die hohe Arbeitslosigkeit die Lage im Land. Zwar profitiert Finnland von einem starken Exportsektor, doch die Märkte reagieren bislang nur verhalten auf die Schuldenprobleme.

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