Von KI in die Irre geführt: Jugendlicher muss von einem Felsvorsprung gerettet werden
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Von KI in die Irre geführt: Jugendlicher muss von einem Felsvorsprung gerettet werden

Ein 16 Jahre alter Wanderer aus British Columbia ist bei einer Bergtour am Crown Mountain in eine gefährliche Lage geraten und musste per Hubschrauber von einer steilen Felswand gerettet werden. Nach Medienberichten soll er für die Routenplanung den KI Chatbot Claude genutzt haben. Der Jugendliche selbst sagt jedoch, er habe die Tour über mehrere Tage mit Google Maps, Alltrails und Claude vorbereitet und den Assistenten vor allem für seine Packliste verwendet.

Der 16 Jährige war am Samstag mit einer Gondel auf den Grouse Mountain gefahren und wollte von dort den Crown Mountain erreichen. Auf dem Weg geriet er abseits der geplanten Route in schwieriges Gelände und stand schließlich an der Widowmaker Arete, einer mehr als 500 Meter hohen Felswand. Er rief seine Mutter an, die den Rettungsdienst verständigte.

Die Bergung erwies sich als schwierig. Zwei Rettungskräfte seilten sich vom Hubschrauber zu ihm ab und brachten ihn in ein Gebiet, von dem aus er sicher hochgezogen werden konnte. Der Leiter der Rettung warnte davor, sich bei Bergtouren auf Anweisungen künstlicher Intelligenz zu verlassen.

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