USA klagen Venezuelas Ex Präsidenten Maduro wegen Folter an
Die USA haben Venezuelas ehemaligen Staatspräsidenten Nicolás Maduro wegen weiterer mutmaßlicher Verbrechen angeklagt. Neben Drogenterrorismus wirft ihm die Justiz in einer geänderten Anklageschrift nun auch Folter von in Venezuela festgehaltenen US Bürgern vor.
Nach Angaben der Anklage soll Maduro den Einsatz von Folter gegen bestimmte Personen genehmigt und ein System überwacht haben, das Folter, willkürliche Inhaftierungen und Gewalt gegen die politische Opposition eingesetzt habe. Auch seine Frau Cilia Flores steht im Fokus. Beide sollen Gegner mit Verfolgung und Gewalt eingeschüchtert und Regierungsangestellte angewiesen haben, Oppositionelle mit schweren körperlichen und psychischen Schmerzen zum Schweigen zu bringen.
Maduro und seine Frau befinden sich seit Januar in einem Gefängnis in den USA. Der Prozess soll im Juni 2027 beginnen. Bei einer Verurteilung droht für die neue Anklage wegen Folter eine Mindeststrafe von 50 Jahren Haft. Für die bisherigen Vorwürfe von Drogenterrorismus und Kokainschmuggel steht sogar lebenslange Haft im Raum.
