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Berlin erinnert an den 7. Oktober: Kerzen und Stille

Berlin hat mit Kerzen, Gebeten und stillen Gedenkveranstaltungen an den 7. Oktober erinnert. In der Chabad Synagoge in Wilmersdorf begann die Feier mit einem hebräischen Lied, später sprach Rabbiner Yehuda Teichtal von Solidarität, die auch in Taten sichtbar werden müsse. Israels Botschafter Ron Prosor warnte vor wachsendem Antisemitismus in Deutschland und verwies auf Boykottaufrufe und Ausgrenzung jüdischer Menschen.

Auch am Brandenburger Tor und auf dem Bebelplatz wurde der Opfer des Hamas Angriffs gedacht. Auf dem Bebelplatz sprach Bundesinnenminister Alexander Dobrindt von den grausamen Bildern des Terrors und betonte, jüdisches Leben gehöre zu Deutschland. Im Bundestag kam es später zu einem scharfen politischen Streit über Antisemitismus. Ein interreligiöser Gottesdienst in der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche verlief am Abend ruhig. Die Polizei war nach eigenen Angaben mit rund tausend Beamten im Einsatz.

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