Um zu klären, was passiert ist: Frankreichs Regierung setzt Einsatz von Polizeigranaten aus
|

Um zu klären, was passiert ist: Frankreichs Regierung setzt Einsatz von Polizeigranaten aus

Frankreichs Regierung hat den Einsatz von Schockgranaten bei den Schülerprotesten vorerst ausgesetzt. Innenminister Laurent Nuñez sagte dem Sender RTL, dies gelte zunächst nur für diese Proteste, um zu klären, was genau passiert ist. Auslöser sind zahlreiche schwere Verletzungen von Jugendlichen bei Polizeieinsätzen, darunter der Fall eines 15 jährigen Jungen aus dem nordfranzösischen Lens, dem durch eine solche Granate die Hand abgerissen wurde.

Die Polizeiinspektion hat Ermittlungen aufgenommen. Untersucht wird auch, ob der Einsatz der Granaten den Regeln entsprach und ob der Jugendliche von der Granate getroffen wurde oder sie selbst aufgehoben hatte. Insgesamt prüft die Polizeiaufsicht bereits 18 Fälle im Zusammenhang mit den Protesten.

Bei den Demonstrationen wurden nach Angaben des Innenministeriums am Dienstag 488 Menschen festgenommen und 43 Sicherheitskräfte verletzt. Seit Beginn der Proteste kamen mehr als 6500 Festnahmen zusammen, überwiegend von Minderjährigen. Die Schulproteste dauern trotz der Großkundgebungen an.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert