Angriff in Bulgariens Gewässern: Getreidefrachter sinkt im Schwarzen Meer nach Drohnenangriff
Zwei Handelsschiffe sind in bulgarischen Gewässern des Schwarzen Meeres von Drohnen angegriffen worden. Nach Angaben von Ministerpräsident Rumen Radew wurden beide Schiffe beschädigt, eines sank. Die gesamte Besatzung des gesunkenen Frachters wird vermisst. Auf dem zweiten Schiff brach ein Brand aus, 18 Menschen wurden gerettet, zwei von ihnen schwer verletzt.
Zu dem Vorfall kam es demnach gegen 3 Uhr morgens rund 70 Seemeilen östlich der bulgarischen Schwarzmeerstadt Byala. Radew sprach von einem groben Verstoß gegen das Völkerrecht im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Er sagte zudem, mehrere Drohnen seien aus dem Meer und aus der Luft gekommen. Zum Ursprung der Drohnen äußerte er sich nicht.
Der Frachter, der sank, fuhr unter der Flagge von Togo. Das andere Schiff transportierte Getreide und führte die Flagge von Palau. Die Crew bestand aus elf Türken und sieben Indern. Wolfgang?
