Bewerber schickt Schweineaugen an Tesla und muss zahlen
Ein 41 Jahre alter Mann aus Tuttlingen muss wegen Drohungen gegen Tesla und dem Versand von Schweineaugen eine Geldstrafe von 13.000 Euro zahlen. Nach einer Absage auf seine Bewerbung bei dem Elektroautobauer soll er unter anderem Sprengstoffanschläge auf die Großfabrik in Brandenburg angekündigt und mehrere Terror und Bombenanschläge auf Tesla Standorte gemeldet haben.
Außerdem verschickte er per Post Schweineaugen an Tesla Mitarbeiter, Niederlassungen und weitere Empfänger. Nach Angaben des Gerichts kamen einige der Augen bereits verwest an und rochen stark. Zu den Adressaten gehörte auch ein damaliger Bundesminister, der bei einem Besuch der Gigafactory Berlin Brandenburg in Sicherheit gebracht wurde.
Das Amtsgericht Tuttlingen hatte bereits im Juli einen Strafbefehl über 260 Tagessätze zu je 50 Euro erlassen. Den Einspruch des Mannes verwarf das Gericht bei der erneuten Verhandlung.
