Nach mutmaßlicher Vergewaltigung: Der Druck auf die Elitehochschule Cornell wächst weiter
An der US Eliteuniversität Cornell wächst der Druck auf die Hochschulleitung nach Vorwürfen einer Gruppenvergewaltigung. Auf dem Campus kam es zu zerschlagenen Scheiben und Graffiti, in denen der Universität Täterschutz vorgeworfen wird. Die Hochschule erklärte, Sachbeschädigung sei keine Lösung.
Im Zentrum steht der Vorwurf einer ehemaligen Studentin, im Oktober 2024 im Haus einer Studentenverbindung von mehreren Männern vergewaltigt worden zu sein. Nach einer neuen Zivilklage und wachsender Kritik wird der Fall inzwischen von New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James untersucht. Zugleich berichtete der Anwalt der Frau von Drohungen gegen seine Mandantin und sich selbst.
Die New York Times wertete Unterlagen der Universitätsuntersuchung aus. Danach wurden zwei Beschuldigte verwiesen, zwei suspendiert und ein weiterer als Persona non grata erklärt. Zwei Männer erhielten Kontaktverbote und Auflagen.
