Alltag im Iran zwischen Wirtschaftskrise und Angst vor Krieg
In Iran verschärfen sich Wirtschaftskrise und Unsicherheit weiter. In Teheran geht der Alltag tagsüber zwar weiter, zugleich wachsen bei vielen Menschen die Sorgen vor einer neuen Eskalation des Konflikts mit den USA. Auf den Straßen und auf den Märkten ist von der schwierigen Lage die Rede, die wirtschaftliche Situation wird als katastrophal beschrieben.
Die Lebensmittelpreise steigen weiter, die Inflation belastet viele Familien zusätzlich. Die iranische Währung ist am Wochenende erneut auf einen historischen Tiefstand gefallen. Nach Angaben aus Teheran bleiben die Preise dadurch kaum stabil, der Dollar liegt bei 230000 Toman.
Auch die Stimmung gegenüber der Regierung ist angespannt. Kritisiert werden leere Versprechungen, der Zustand der Schulen und fehlende Materialien in Kliniken. Zugleich gibt es keine Fortschritte bei Gesprächen über eine Lösung des Konflikts. Der Außenminister drohte nach Angriffen in der Straße von Hormus mit einer mächtigeren Antwort, falls es wieder zu militärischer Konfrontation kommt.
