Ukraine: Neuer deutscher Besuch und neue russische Angriffe
Bildungs und Familienministerin Karin Prien ist am Morgen in Kiew eingetroffen. Sie bekräftigte dort die Unterstützung Deutschlands für die Ukraine und sagte, sie wolle mit ihrem Besuch vor allem auf das Schicksal von Kindern und Jugendlichen sowie auf die Unterstützung der Zivilgesellschaft hinweisen.
Der Besuch findet vor dem Hintergrund neuer russischer Angriffe statt. Prien sagte, Russland habe angekündigt, Angriffe auf Zivilbevölkerung, Diplomaten und Gäste zu intensivieren. Sie betonte, gerade jetzt nicht zurückzuschrecken und keine Angst zu zeigen. Auch CDU Politiker Norbert Röttgen wertete den Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz in Kiew als Botschaft gegen Putins Einschüchterungspolitik.
Merz hatte zusätzliche Hilfen für die Ukraine angekündigt, darunter rund eine Milliarde Euro Militärhilfe sowie weitere 350 Millionen Euro für Infrastruktur und Energie. In der Nacht meldeten die Behörden erneut Angriffe, unter anderem in Odessa und Charkiw. In Charkiw wurde ein Toter gemeldet, sechs weitere Menschen wurden verletzt.
