|

Trotz Konflikten treibt Eurovision die Expansion voran

Der Eurovision Song Contest treibt trotz politischer Spannungen seine internationale Expansion voran. Nach der Ausgabe 2026, die von Boykotten wegen Israels Teilnahme im Zusammenhang mit dem Krieg im Gazastreifen geprägt war, sank die Zuschauerzahl von 166 Millionen im Jahr 2025 auf 131 Millionen im Jahr 2026. Für 2027 haben die Niederlande, Spanien, Island, Slowenien und Irland die Teilnahme ganz oder noch nicht endgültig geklärt, Irland will aber sicher fernbleiben.

Zugleich hat die EBU neue Regeln beschlossen. Der Sieger Sender soll künftig automatisch von der Ausrichtung ausgeschlossen werden, wenn ein bewaffneter Konflikt oder eine angespannte geopolitische Lage die Sicherheit des Landes beeinträchtigt. Auch das Abstimmungssystem soll geändert werden, um politisch motivierte Stimmabgaben einzudämmen. Künftig soll nur noch online abgestimmt werden, außerdem sollen drei statt eines Beitrags ausgewählt werden können.

Für November ist außerdem erstmals der Eurovision Song Contest Asia in Bangkok geplant. Kanada ist neu dabei, während Bulgarien nach dem Sieg seiner Sängerin Dara 2026 Gastgeber der kommenden Ausgabe in Burgas sein wird.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert